#non

lac constance en soleil.

les nuages se font tourner, là-bas, devant la fenêtre, attachés aux cordes qui coupent les ciels bleus, verts, noirs, tous les couleurs entre l’encoffrement de son tête. elle se met en devant du carreau, dans son appartement aux cieux, en ses mains une coupe du thé gris, son jacquard trois calibres trop grand. entre les vitres, les molécules d’air se font penser aux grands airs libres devant, aux gouttes sur la verre, comme des lettres perdues, des mots jaunes sur la rue, la cité imaginaire. qu’est-ce qu’elles sont disposées à dire, raconter, en cet vendredi pluvieux. non, dit-elle, mais non, ceci-là, c’est pas ma vie, mon avenir, ma–

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metaphase [II]

die alten texte lesen, die zettel auf dem boden, unser meer | wir bauen ein papierschiff, und–

du stehst im türrahmen. der türrahmen steht in einer vergessenen stadt, ein eigentümliches leuchten umfängt die luft um dich. ich kann nicht fokussieren, deine silhoutte weicht den blicken aus. du tanzt einen schritt auf mich zu, dein kleid umspielt die beine, ein leises elektrisches summen füllt den raum. überhaupt, dieser raum. irgendetwas hat den brechungsindex verschoben, die luft breitet sich in wellen aus, dein kleid durchnässt vom sauerstoff. du trittst näher, ein leiser riss in der zeit, wie zerschnittenes papier. die andeutung eines lächelns, dann verschwindest du hinter der schnittkante. Weiterlesen „metaphase [II]“

milch und zeit

Als Milena ins kalte Tageslicht tritt, die Arme noch blutend, aus dem düsteren Bau an der Georg-Bähr-Straße, an diesem Novembermorgen im Jahr 1939. Als Kafka seinen Morgenkaffee verschüttet, in seiner Villa auf den Klippen in Pacific Palisades, Anzug, Krawatte, ob der Zeitungsnotiz. Zitternd zieht er sein Tablet hervor, neuestes Modell, die Presse scheint desinteressiert, nennt keine Details. Thomas Mann schaut prüfend vom Nebentisch herüber, widmet sich wieder seiner Konversation.

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