magnolia.

am tagesrand

entlang der kanten des tages in eine
neue sachlichkeit. die flüsse,
begradigt unter parallelen
wolken. du sprichst

worte in gleich-
bleibender betonung. wir
notieren zur späteren
interpretation.

draußen langgestreckt die bahnen
der vögel. schwimmer am
himmel, gleichförmig
durch das flüssige blau.

(dein blick, aber.)
(deine worte, aber.)
(du und, aber.)
wir warten ab.

nach und nach
verschwinden die himmels-
körper am horizont. in der
dunkelheit kommen

die stimmen. in den
leeren parkhäusern, im
halbleiterblauen licht
tanzen die skelette

später, am morgen
bricht das licht über
den dächern. wir
betrachten uns, schweigend.