quadrant 32 beta, 07:28

kaltluft. wie sich die sonne in den zerkratzten scheiben spiegelt. die tasse, kaltes porzellan, ihre glätte in der wölbung seiner hand. wie die oberflächenspannung die flüssigkeit hält, über den rand seiner gedanken. kaffee. rinnt den hals hinab, langsam, interagiert mit den nervenzellen, elektrische impulse, leises zischen.

die kybernetischen gedanken sortieren. wie seine hand über die tasten gleitet, das passwort eingibt. auf dem bildschirm öffnet sich die welt. vorm fenster ein helikopter, still in der morgenluft, ein müdes tier. er betrachtet die bewegung der härchen im luftstrom, die elektrische spannung, die vorüberziehenden schwebenden giganten.

später am tag fasst er einen gedanken, verwirft ihn wieder, unwichtig. träumt von wäldern, wind in den baumwipfeln, menschen, damals, jahrtausende her. lachhaft. draußen war der krieg, auf einem sterbenden planeten. die vorräte reichen noch einen monat.