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meergedanken, luft aus salz und wind, die bewegung der wolken eine funktion der gedanken. zeit existiert hier nicht, am abgewandten teil der insel, weit über der see schon kommt sie zum stillstand, verfängt sich in den zeitabscheidern, wird geerntet, getrocknet, pelletiert; es gibt sie im tetrapak™ im supermarkt, oder in großen laiben, markttags.

bedenkt man den stillstand der welt, so ziehen die wolken vorbei, das marmeladenglas fällt vom tisch, vor der terassentür, schlagen die wellen über den rand der bucht, fluten gedanken wie küchenschränke. vorm fenster güterzüge: aufspringen, reise durch die nacht.